CSU Parkstein

Information vor Ort zum Ersatzneubau der Stromtrasse Ostbayernring

Geschrieben von Michael Gleißner am Samstag, 05 Dezember 2015. veröffentlicht in CSU Parkstein

Die CSU kommt

Im Rahmen der Reihe "Die CSU kommt" informierte die Parksteiner CSU am Ortsrand im Grün über die Pläne von TenneT zum Ersatzneubau der Stromtrasse Ostbayernring. CSU Fraktionssprecher Georg Burkhard stelle den aktuellen Planstand von TenneT vor, der eine Woche zuvor beim Bürgerinformationsmarkt in Parkstein präsentiert wurde und mit dem nun das Raumordnungsverfahren eröffnet wird. Diese Planungen sehen derzeit vor, dass die Trasse im Bereich Parkstein von Kotzau kommend bis auf Höhe der Witron Werke 3 und 4 näher an den Ort heranrücken würde. Gegen diese Verschlechterung soll nun Einspruch eingelegt werden. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann erklärte, dass die Bürger bis Anfang Januar bei der VGem in Neustadt und in Parkstein die Planungen von TenneT einsehen und Einspruch einlegen können. Die CSU fordert, dass im Bereich Parkstein, falls möglich, Erdverkabelung zum Einsatz kommt oder die Trasse weiter vom Ort wegrückt. Dies soll im Marktrat als Stellungnahme der Gemeinde beschlossen werden.

Bürgergespräch mit Albert Rupprecht

Geschrieben von Michael Gleißner am Montag, 27 Juli 2015. veröffentlicht in CSU Parkstein

Abgeordneter informiert über Stromtrassen

Bürgergespräch mit Albert Rupprecht

Unser Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht kam zum Bürgergespräch nach Parkstein, um sich über die aktuellen Anliegen der Parksteiner zu informieren. Knapp 30 Bürger folgten der Einladung in den neuen Lehrsaal der Feuerwehr. Am meisten interessierte das Thema Stromtrassen, da befürchtet wird, dass die geplante Gleichstromtrasse an den bestehenden Ostbayernring gekoppelt wird, der direkt an Parkstein vorbei führt.

Eine theoretische Möglichkeit wäre den bestehenden Ostbayernring, der mit Wechselspannungsübertragung arbeitet, und die Gleichstromverbindung auf einem Mastensystem zu kombinieren, was bisher technisch noch nicht realisiert wurde und zu sehr hohen Masten führen würde. Als zweite Variante käme die Parallelverlegung der Gleichstromleitung zur bestehenden Trasse in Betracht, was zu einem breiteren Korridor führen würde. Sowohl eine Ausdehnung in die Höhe oder Breite lehnt Albert Rupprecht strikt ab, da es zu einer Belastung von Mensch und Natur führen würde. Die Stromtrassen zerschneiden seiner Ansicht nach die Landschaft. Die dritte Alternative ist eine Erdverkabelung, die in einer Vereinbarung der Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD Vorrang in der Bundesfachplanung erhalten soll. In Gesetzesform ist dies aber noch nicht gegossen. Allerdings bedeutet auch Erdverkabelung wesentlich mehr Kosten sowie ebenfalls einen großen Einschnitt beim Bau in die Natur, insbesondere da landwirtschaftliche Flächen verloren gehen. Des Weiteren sind bei Erdverkabelung völlig andere Verläufe als bei Freileitungen möglich, da diese von der Bodenbeschaffenheit abhängen.

Die Bürger fragten, ob wirklich Bedarf für die Gleichstrompassage nach Bayern vorhanden sei oder ob nicht durch mehr dezentrale Energieversorgung auf diese verzichtet werden könne. MdB Rupprecht versicherte, dass er dies auch stets hinterfragen werde. Allerdings sei Wasserkraft in Bayern kaum weiter ausbaubar, bei Photovoltaik seien in den vergangen Jahren bereits viele Anlagen geschaffen worden, die allerdings durch Subventionen zu einem Strompreisanstieg für die Verbraucher führen, und das Thema Windkraft werde ebenfalls sehr häufig von Anwohnern abgelehnt, was hier einen weiteren Ausbau erschwere. Rupprecht werde ebenfalls nachhaken, ob wirklich Landshut der derzeitige Endpunkt für die Gleichstromtrasse sein müsse. Durch den beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft, der vom Großteil der Bevölkerung befürwortet wird, muss der Energiebedarf nun anderweitig gedeckt werden, z. B. durch Windkraft aus dem Norden oder verstromte Braunkohle, da andere Speicher- und Übertragungsformen wie Gas, Wasserstoff oder Batterien derzeit technisch noch nicht so ausgereift oder wesentlich teurer als die Energieübertragung mittels Stromnetzen sei.

Die Modernisierung des bereits bestehenden Ostbayernrings wird auf jeden Fall kommen und die Planungen hierzu werden durch die aktuell im Raum stehende mögliche Kombination mit der Gleichstrompassage nicht gestoppt. Sollte die Bündelung beider Trassen beschlossen werden, müssten die Planungen angepasst werden.

Zweite Bürgermeisterin Lydia Ebneth und JU Vorsitzender Michael Gleißner dankten Albert Rupprecht für seinen Einsatz bezüglich dem Vorrang für Erdverkabelung und baten ihn, hier auch weiter Fürsprecher für unsere Heimat zu sein. Gleißner merkte an, dass die Kommunalpolitik hier wenig ausrichten könne und dass häufig festzustellen sei, dass nur direkt betroffene Anwohner der Stromtrasse besorgt seien. Bereits wenige Kilometer entfernt Wohnende würde das Thema kaum berühren, da es für diese aus der Sicht und somit aus dem Sinn sei.

Stellvertretender CSU Vorsitzender und Marktrat Georg Burkhard wies darauf hin, dass es wichtig sei, dass beim Thema Stromtrassen alle Parteien, Interessensgruppen und Bürgerinitiativen an einem Strang ziehen müssen und dass es nicht um die eigene Profilierung gehen dürfe, sondern das Wohl der Bürger im Fokus stehen müsse. Da derzeit noch keine konkreten Festlegungen in Gesetzesform gegossen worden seien, sei es schwer über mögliche Verläufe zu spekulieren. Er bat Rupprecht, weiterhin aktuelle Informationen zu dem Thema zu liefern, wie dies durch seinen Newsletter bereits vorbildlich erfolge.

Als weiteres Thema außer der Stromtrasse wurde von Architekt Josef Schöberl die Problematik der Schaffung von ausreichend Ausgleichsflächen für Bau- und Gewerbegebiete genannt, mit dem insbesondere Parkstein derzeit konfrontiert ist.

Abschließend dankte CSU Vorsitzende und Bürgermeisterin Tanja Schiffmann Albert Rupprecht für seinen Besuch in Parkstein. Dieser versprach, dass er weiter für die bestmögliche und verträglichste Lösung bezüglich Stromtrasse für unsere Region kämpfe werde. Er sei dazu in engem Kontakt mit Entscheidungsträgern. Allerdings könne er keine Wunder versprechen.

CSU zieht erfolgreich an einem Strang

Geschrieben von Michael Gleißner am Mittwoch, 10 Juni 2015. veröffentlicht in CSU Parkstein

Zweiter Platz beim Fahrzeugseilziehwettbewerb der Feuerwehr

CSU zieht erfolgreich an einem Strang

Die Mannschaft der CSU belegte beim Fahrzeugseilziehwettbewerb der Feuerwehr Parkstein den zweiten Platz hinter der Feuerwehr Hammerles. Eine im wahrsten Sinne des Wortes starke Truppe!